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Reisebericht: Totale Sonnenfinsternis in Calamocha, Spanien


Diese Sonnenfinsternis war inzwischen meine 8. und erst die 2., zu der ich nicht fliegen musste.

Das war ideal: So konnte ich mit meinem Wohnmobil und der rund 50 kg schweren Astro-Ausrüstung bequem anreisen und alles vor Ort dabei haben. Nach sorgfältiger Planung, dem Verfolgen der Wetterprognosen und gründlicher Auswahl des Ortes gelang es mir, einen Wohnmobil-Stellplatz direkt auf der Zentrallinie der Finsternis in Calamocha zu finden — besser konnte die Ausgangslage kaum sein.

Für die Mautstellen habe ich mir zudem den Transponder von Vintrica besorgt: Damit geht es zügig durch die Tore, und man braucht sich nicht verrenken, um mit der Kreditkarte die Schranken zu öffnen. Eine echte Erleichterung auf der Fahrt!

18 Tage waren für die Reise eingeplant, aufgeteilt in 5 Etappen — und die passenden Stellplätze hatte ich bereits im Voraus gebucht. Denn in Frankreich und Spanien herrschten gerade Sommerferien; da war es höchste Zeit, sichere Plätze zu reservieren, um nicht unterwegs ohne Übernachtungsmöglichkeit dazustehen.

Am 1. August ging es endlich von zu Hause los, das Ziel vor Augen: Calamocha. Die Etappen im Einzelnen:



 
 

2. Etappe – von Troyes nach Montlouis-sur-Loire, 332 km


  

 


 

3. Etappe – von Montlouis-sur-Loire nach Vergeroux, 254 km


Beobachtungen von vielen Vögel Arten ist dort möglich

4. Etappe – von Vergeroux nach Anglet bei Biarritz, 360 km


Dort blieben wir bis zum 10. August und erkundeten die Umgebung, unter anderem auch Bayonne. Sehr praktisch: Mit einem 3-Tages-Ticket für nur 8,90 € konnten wir alle Buslinien beliebig nutzen.

 

 

Biarritz -Anglet


Bayonne:



Saint-Jean-de-Luz:

5. Etappe: Anglet nach Olite, 172 km


Laut ECountdown-App befanden wir uns schon auf der Zentrallinie der Sonnenfinsternis, die Gesamtdauer der Totalität betrug dort aber nur ca. 1 Minute – deutlich kürzer als die maximale mögliche Dauer von 2:30 Minuten auf dieser Linie

 


 

6. Etappe von Olite nach Calamocha, 216 km:


11. August: Ankunft in Calamocha, nach 245 km Fahrt


Dort konnte ich meine schwere Beobachtungsausrüstung in Ruhe aufbauen, ausrichten und justieren – ideal, um für den Höhepunkt der Finsternis vorbereitet zu sein.

Hier betrug die Totalität 1:41 Minuten. Der Stellplatz für 2 Übernachtungen hat mit Sofizuschlag 180,00 € gekostet, die haben den Amis abgeschaut wie man Geld verdienen kann.



           So sah es am Vorabend aus, eine Wolke genau vor der Sonne.                Und so am Finsternistag

Der 12.08. 2026 der Finsternistag, die Spannung steigt, die Lufttemperatur auch, 36 Grad. Der APO Refraktor 108 / 700 mm für die partielle Phase bzw für die Corona, Beallybeads und das 300 mm Teleobjektiv mit Objektivprisma für die Aufnahme des Flash Spektrum. Die Location passt, freie Sicht, das Wetter auch, keine Wolken!

 


Alles bereit für den großen Moment.

 


 

Auch das Flashspektrum ist mir wieder gelungen:




7. Etappe von Calamocha nach Tarragona, 287 km:


Dort hatten wir diesen Stellplatz ohne Schatten gefunden:Tamarit Beach Resort. Zu empfehlen ist er nicht, bis 24:00 Uhr Lärm duch Veranstaltungen

und reger Autoverkehr! So geht Erholung nicht!

 


8.Etappe von Taragona nach Sainte Enimie, 543 km




9.Etappe von Sainte Enimie nach Villegusien-le-Lac, 582 km



dies ist der Vorgänger vom Renault MasterIII aus den 60er Jahren

10. und letzte Etappe von Villegusien-le-Lac nach Hause,362 km

Nach ca. zurück gelegten 3200 km Autofahrt sind wir wieder gut zu Hause angekommen.